Für weihnachtliche Familienbesuche nutzen die meisten Deutschen immer noch das Auto. 89,3 Prozent der Deutschen besuchen an Weihnachten die Familie und 64,4 Prozent davon fahren mit dem Auto. Der Zug folgt an zweiter Stelle mit 21,5 Prozent, immerhin 6,9 Prozent steigen für die Heimreise an Weihnachten ins Flugzeug. Das ergab eine GfK-Umfrage im Auftrag des Kfz-Direktversicherers DA Direkt. Das Auto ist vor allem beliebt, weil die Fahrt mit dem PKW bequem und praktisch ist. Bahnfahrer schätzen dagegen den Zug als günstiges und wetterunabhängiges Verkehrsmittel.
Last Minute "Driving home" am 24. Dezember
Die Mehrzahl der Autofahrer, die die Familie zu Weihnachten ansteuern, macht sich erst an Heilig Abend selbst, also am 24. Dezember, auf den Weg (30,5 Prozent). Um die Stoßzeiten zu umgehen, fahren immerhin 24,7 Prozent bereits zwischen dem 20. und 22.
Dezember los.
Auf ihrer Fahrt bringt die Autofahrer dabei so schnell nichts aus der weihnachtlichen Ruhe: Trotz Stau und Verkehrschaos gibt die große Mehrheit von 85 Prozent an, ruhig und gelassen zu bleiben. Zudem sorgen Rituale während der Fahrt für die weihnachtliche Vorfreude und werden von vielen entsprechend zelebriert. So gehört das Fahren der alljährlich gleichen Route (24,6 Prozent), das Hören von Weihnachtsliedern (16,9 Prozent) und die Mitnahme von Plätzchen als Proviant (17,4 Prozent) zu den festen Gewohnheiten.
Frieden auf deutschen Straßen - Stress für Bahnfahrer?
Während Autofahrer gut gelaunt bleiben, müssen sich Bahnfahrer in diesem Jahr aufgrund möglicher anhaltender ICE-Wartungen auf eventuelle Verspätungen und Zugausfälle gefasst machen. Viele sind daher zögerlich, ob sie die Reise mit dem Zug tatsächlich antreten sollen: Knapp 40 Prozent wollen die Entwicklung beobachten und spontan entscheiden. Für 9,6 Prozent steht aber schon fest, dass sie dieses Jahr definitiv auf das Auto umsteigen.