Für viele junge Menschen beginnt demnächst die berufliche Zukunft. Doch mit dem Berufseinstieg ist nicht nur ein Ausbildungsvertrag verbunden. Auch die Versicherungsvertreter hocken schon in den Startlöchern, warnt der Bund der Versicherten (BdV).
Tatsächlich wichtig ist für Azubis außer der obligatorischen Krankenversicherung vor allem eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Alle anderen maßgeblichen Policen kann der Auszubildende ohnehin über seine Eltern nutzen. So ist er zum Beispiel bis zum Ausbildungsende über sie haftpflichtversichert. Auch eine Hausratversicherung braucht er nicht, solange er keinen eigenen Hausstand hat. Selbst eine Kfz-Versicherung kann er über die Eltern abschließen. Es besteht also überhaupt kein Grund, sich von Versicherungsvertretern irgendeine Police aufschwatzen zu lassen, so der BdV.
Priorität sollte aber unbedingt eine private Berufsunfähigkeitsversicherung haben, denn die kann im Notfall existenzsichernd sein. Darum ist es auch besonders empfehlenswert, sie gleich zum Ausbildungsbeginn abzuschließen. Noch besser wäre es, wenn eine solche Police schon in der Schulzeit vorläge. Der frühzeitige Einstieg sichert günstige Beiträge und erhöht die Chance auf Annahme. Später können Erkrankungen den Abschluss erschweren oder sogar verhindern.
Zum Thema
Versicherungstipps für Azubis