Produkttest Kreditkarte: Barclaycard New Visa 


Banktip wirft einen Blick auf Kreditkartenangebote. Diesmal testen wir die Barclaycard New Visa.


Die Barclaycard New Visa ist eine girokontounabhängige Kreditkarte mit eigenem Kreditrahmen. Dieser ist von der Bonität des Kunden und internen Richtlinien der Bank abhängig. Die Karte ist im ersten Jahr beitragsfrei. Ob ab dem zweiten Jahr eine Gebühr anfällt, hängt vom Umsatz im Vorjahr ab. Setzen Sie über 1.200 Euro um, bleibt die Karte gebührenfrei. Liegt Ihr Umsatz unter dieser Summe, fällt ein jährlicher Betrag von 19 Euro an.

Der Sollzinsatz ist veränderlich. Zum Zeitpunkt des Tests war er 16,23 Prozent. Dieser Zins fällt an, wenn Sie mit dem Konto im Minus sind, also den Kreditrahmen der Karte wirklich nutzen. Der effektive Jahreszins dabei ist 17,49 Prozent.

Keine Guthabenzinsen

Diesen Zinsen kann man aus dem Weg gehen, indem man den beanspruchten Kredit innerhalb von 28 Tagen nach dem Erhalt der Rechnung völlig tilgt oder bereits die entsprechende Summe vor dem Einsatz der Kreditkarte auf das Kartenkonto überweist. Das Konto im Plus zu führen, lohnt sich jedoch nicht. Bei der Barclaycard New Visa gibt es keine Guthabenzinsen.

Die Kartennutzer können selber wählen, wie sie das Konto ausgleichen. So kann man die Summe entweder selbst überweisen oder der Bank eine Einzugsermächtigung für das Girokonto geben. Daneben kann man sich auch zwischen Teilzahlungen als auch völliger Tilgung entscheiden.

Teilzahlungen und Barabhebungen

Bei Teilzahlungen fallen die bereits erwähnten Zinsen von 16,23 Prozent an. Die sind höher als mancher Dispokredit, was jedoch bei vielen Kreditkarten der Fall ist. Bei Teilzahlungen müssen mindestens 2 Prozent der Rechnung (mindestens 15 Euro) auf das Kreditkartenkonto eingehen.

Eine Bargeldabhebegebühr gibt es bei der Karte nicht. Damit ist das Abheben von Geld innerhalb des Euroraums gebührenfrei. In anderen Ländern fällt der Zinssatz für den Fremdwährungseinsatz an. Aktuell ist dieser 1,99 Prozent des Kartenumsatzes. Er gilt auch beim Bezahlen im Internet, wenn in einer anderen Währung als Euro bezahlt wird.

Beim Barabheben gilt jedoch eine gesonderte Verfügungsgrenze, die nichts mit dem eigentlichen Kreditrahmen zu tun hat. Es sind 500 Euro je 24 Stunden. Außerdem ist der Sollzinssatz bei der Tilgung in Teilzahlungen bei Barabhebungen höher als bei Kartenzahlungen und Überweisungen. Er ist 17,94 Prozent.

Barclaycard ist Mitglied der englischen Entschädigungseinrichtung FSCS (Financial Services Compensation Scheme). Außerdem ist sie dem deutschen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken angeschlossen. Über beide sind Einlagen der Kunden geschützt.

Extras

Kunden können eine Partnerkarte für 10 Euro im Monat bestellen. Außerdem ist eine Maestrokarte beim Angebot dabei. Für sie gelten teilweise andere Gebühren beim Einsatz. Daneben gibt es bei der Karte eine Geldautomatenraubversicherung. Wer innerhalb von zwei Stunden nach einer Barabhebung mit der Kreditkarte überfallen wird, bekommt bis zu 500 Euro des gestohlenen Geldes zurück.

Vorteile

  • verschiedene Tilgungsmöglichkeiten bei zweimonatigen zinsfreien Zahlungszeitraum
  • Barabhebungen in Euroländern kostenlos


Nachteile

  • hoher Sollzinssatz
  • Zinssatz beim Fremdwährungseinsatz
  • keine Guthabenzinsen

Tipp: Wer sich für die Barclaycard New Visa entscheidet, sollte der Bank entweder per Einzugsermächtigung die Erlaubnis geben, die gesamte Summe jeden Monat von Girokonto zu holen oder selbst so diszipliniert sein, das Geld vollständig zu überweisen.

Vergleichen Sie die Barclaycard New Visa mit anderen Karten über den Banktip-Kreditkartenrechner.

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