Wer glaubt, die Riester-Rente nicht begriffen zu haben und wer beim Finanzberater nur Bahnhof versteht, der darf sich in guter Gesellschaft fühlen. Rund 43 Prozent der Deutschen fühlen sich überfordert, wenn es um Finanzprodukte geht. Dabei mangelt es ihnen nicht nur an Wissen zu komplexen Anlageprodukten.
Auch bei Aktienfonds und Riester-Sparplänen kennen sich etliche Deutsche nicht aus. Das gilt auch für jene, die ihr Geld in diese Papiere investiert haben. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der comdirect bank hervor.
Befragt wurden bundesweit 1060 Personen zwischen 18 und 65 Jahren. Zwar ist ein Viertel aller Bundesbürger (25 Prozent) in Aktienfonds investiert - aber 26 Prozent dieser Anleger sind nicht in der Lage, etwas über Risiko, Ertragsaussichten und Kosten dieser Produkte zu sagen.
Ähnliches gilt für Riester-Sparpläne: Diese nutzt jeder vierte Deutsche - hier liegt der Anteil der Käufer, die diese Produkte schlecht oder gar nicht kennen, bei 19 Prozent.
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