Die Deutsche Postbank hat in den ersten neun Monaten einen Konzerngewinn von 112 Millionen Euro erzielt. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte sie noch einen Verlust von 111 Millionen Euro verbucht. Das Vorsteuerergebnis blieb mit 219 Millionen Euro im Minus.
Dafür macht die Postbank die am 1. November bekannt gegebene Insolvenz des US Mittelstandsfinanzierers CIT verantwortlich. Insgesamt belaufen sich die Belastungen aus Wertkorrekturen auf Finanzinstrumente von CIT auf -61 Millionen Euro.
Ohne CIT Gewinn im dritten Quartal
Bereinigt um diese Effekte hätte auch vor Steuern im dritten Quartal ein leicht positives Ergebnis ausgewiesen werden können, heißt es in einer Mitteilung der Postbank. Denn so endete das dritte Quartal mit einem Verlust von 59 Millionen Euro. Die Postbank hat die Verluste aus CIT Finanzprodukten komplett im dritten Quartal verbucht.
Quartalsverluste sinken
Positiv vermerkt die Postbank, dass sich die Verluste im Vorsteuerergebnis von Quartal zu Quartal verringerten. Im dritten Quartal lag das Ergebnis bei –59 Millionen Euro, nach –69 Millionen Euro im zweiten und –91 Millionen Euro im ersten Quartal.
Stille Reserve aufgestockt
Der hohe Vorsteuerverlust resultiert nach Angaben der Postbank auch daraus, dass die Banker einen dreistelligen Millionenbetrag ihren stillen Reserven hinzugefügt haben. Das positive Gesamtergebnis beruht auf Steuereffekten.