Erster Trojaner im Geldautomaten 

In Russland ist es Unbekannten offenbar geglückt ein Spionageprogramm, einen so genannten Trojaner, in einen Geldautomaten einzuschleusen. Nach einem Bericht von "Spiegel-Online" sollte das Programm dazu dienen, Daten von Girokonten und Kreditkarten auszuspionieren und an die Urheber zu schicken.

Das IT-Sicherheitsunternehmen Sophos, das vor dem Fall gewarnt hatte, kann sich nicht erklären, wie die Software auf den Geldautomaten gelangt ist. Im firmeneigenen "SophosLabsBlog" heißt es, Viren- oder Trojanerattacken auf Geldautomaten habe man bisher für unmöglich gehalten. Auf den Automaten liefen keine Standardbetriebssysteme und zudem hätten die meisten Automaten keinen Kontakt zum Internet.

Sophos geht davon aus, dass ein Mitarbeiter der Bank oder des Automatenherstellers Giebold das Programm in den Geldautomaten eingeschleust hat. Deshalb geben die Sicherheitsexperten Entwarnung: Trojaner im Geldautomaten werden Einzelfälle bleiben, glaubt man bei Sophos.

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