Eine sogenannte Aushilfskasse oder Brückenkasse soll sicherstellen, dass nach dem Ende der Krankenkasse City BKK alle Versicherten der Kasse weiter versorgt werden. Auf diese Weise will das Bundesgesundheitsministerium City-BKK-Mitglieder absichern, die sich nicht rechtzeitig um eine neue Krankenkasse gekümmert haben. Das berichtet der Nachrichtensender „n-tv“ im Internet.
Einfacher Wechsel für City-BKK-Mitglieder
Das Bundesgesundheitsministerium wolle gemeinsam mit den Krankenkassen für die Versicherten einen nahtlosen Übergang sicherstellen, berichtet „n-tv“. Der Übergang soll alle Leistungen und Leistungsansprüche sicherstellen. Also auch das Pflege- und Krankengeld. Das Ministerium kündigte außerdem ein vereinfachtes Formular für den Wechsel der Krankenkasse an. Darauf brauchen Versicherte nur aus einer Auswahl von Krankenkassen eine Kasse anzukreuzen. Welche Krankenkasse diese Aushilfs- oder Brückenfunktion übernehmen soll, steht offenbar noch nicht fest.
Die City-BKK schließt am 30. Juni. Versicherte sollten sich deswegen umgehend eine neue Krankenkasse aussuchen. Wer bis zum 15. Juli noch nicht in eine neue Krankenkasse gewechselt ist, der wird danach vom Arbeitgeber, vom Rentenversicherungsträger oder von der Arbeitsagentur bei einer Krankenkasse angemeldet. Im Vorfeld der Schließung waren Befürchtungen laut geworden, dass Versicherten nach dem Ende der Krankenkasse ein Leistungsausfall drohe, wenn sie zu spät in eine neue Krankenkasse wechselten.
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