Die Betriebskrankenkasse Verkehrsbau Union (BKK-VBU) und die Mitteldeutsche BKK fusionieren zum 1. Juli 2009. Die neue Krankenkasse wird den Namen BKK-VBU tragen, heißt es in der Pressemitteilung. Das beschlossen die Verwaltungsräte der beiden Krankenkassen in ihren jüngsten Sitzungen.
Die Versicherten der Mitteldeutschen BKK sollen künftig von den verschiedenen Zusatzleistungen der BKK-VBU profitieren. Die neue Krankenkasse wird zunächst keinen Zusatzbeitrag erheben: "Unsere Finanzbasis ist solide, wir werden das ganze Jahr über ohne Zusatzbeiträge unserer Versicherten auskommen", betonten die Vorstände beider Betriebskrankenkassen.
Die BKK-VBU als eine der nach eigenen Angaben größten Betriebskrankenkassen in Berlin setzt vor allem auf den Abschluss von integrierten Versorgungsverträgen und hat als erste Betriebskrankenkasse einen Vertrag mit dem Medizinischen Versorgungszentrum MediPlaza abgeschlossen. Mit der Fusion will die neue Krankenkasse ihre Position im Osten Deutschlands stärken und will zukünftig - bis auf das Saarland - in allen Bundesländern geöffnet sein, heißt es in der Pressemitteilung.
Derzeit betreuen 540 Beschäftigte der BKK-VBU etwa 284.000 Versicherte. Damit ist die BKK-VBU nach eigenen Angaben die größte Betriebskrankenkasse mit Sitz in den neuen Bundesländern und Berlin. Die Mitteldeutsche BKK hat 12.000 Versicherte und 40 Beschäftigte.
Die beiden ServiceCenter der Mitteldeutschen BKK in Merseburg und Halle sollen den Versicherten weiterhin offen stehen. Die neue Krankenkasse ist darüber hinaus mit ServiceCentern in allen neuen Bundesländern und in Nordrhein-Westfalen vertreten.
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