Streit um Generika-Abschlag 

In der Auseinandersetzung um die Anwendbarkeit des so genannten Generika-Abschlages haben sich jetzt die ersten vier Pharma-Hersteller zu einer Zahlung an die Krankenkassen bereit erklärt. Das berichtet der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Spitzenverband). Seit April 2006 steht den Krankenkassen laut Gesetz ein Abschlag in Höhe von zehn Prozent des Herstellerabgabepreises für patentfreie, wirkstoffgleiche Arzneimittel zu.

Durch fehlerhafte Kennzeichnung der pharmazeutischen Unternehmen seien jedoch den Krankenkassen bisher geschätzte 250 Millionen Euro an Abschlägen entgangen, klagt der GKV-Spitzenverband. Dieses Geld fehle erst der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und letztlich dann in den Geldbeuteln der Beitragszahler. Der GKV- Spitzenverband hat nach eigenen Angaben eine systematische Überprüfung aller jener von den Herstellern als abschlagsbefreit gekennzeichneten Arzneimitteln eingeleitet.

Das Branchenportal "Apotheke Adhoc" berichtet zum Thema Generika, in der Vergangenheit habe es offenbar unterschiedliche Auffassungen zur Höhe des zu leistenden Herstellerrabatts gegeben: Die Kassen hätten 10 Prozent eingezogen, wie es das Gesetz bei patentfreien, wirkstoffgleichen Arzneimitteln vorschreibt. Da die Hersteller allerdings lediglich die für Originalpräparate festgesetzten 6 Prozent erstattet hätten, seien die Apotheker auf den restlichen 4 Prozent sitzengeblieben.

Baufinanzierung

Baufinanzierung Vergleich
Finden Sie die besten
Bauzinsen und die
individuell passende
Finanzierung für
Ihren Wohntraum

Jetzt vergleichen

Girokonten Vergleich

Welches Girokonto ist das Beste?
Vergleichen, abschließen & sparen!
Jetzt mit 250€ Start-Bonus

Jetzt vergleichen

Kreditkarten vergleichen

Wer bei der Auswahl seiner Kreditkarte auf versteckte Gebühren und überflüssige Extraleistungen achtet, spart später viel Geld.
Welche Kreditkarte ist die Beste? Hier schnell & einfach vergleichen!

Jetzt vergleichen