Der Direktversicherer Diret Line verzeichnet in der Hochwassergebieten an der Elbe und ihren Nebenflüssen eine gestiegene Zahl an Schadensmeldungen im Kfz-Bereich. Teils konnten die Fahrzeugbesitzer ihren Wagen nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit bringen, weil sie von dem steigenden Pegelstand überrascht wurden, den Anstieg des Wassers unterschätzten oder ortsabwesend auf Reisen waren; andere blieben bei Durchkommversuchen auf überfluteten Straßen und Plätzen, besonders in Unterführungen buchstäblich auf der Strecke.
Nach Auskunft des Versicherers sind die meisten Schäden allerdings durch die Versicherung abgesichert. Wird ein PKW bei einer Überschwemmung überflutet, ist der Schaden in der Teilkasko gedeckt. Bei Totalschaden wird der Wiederbeschaffungswert des Fahrzeuges ersetzt - gegebenenfalls abzüglich der vereinbarten Selbstbeteiligung. Eine Rückstufung im Schadensfreiheitsrabatt gibt es bei solchen Schäden nicht. Je schneller der Schaden gemeldet wird, desto schneller und unkomplizierter die Bearbeitung. Bei Direct Line gilt das Zeitziel innerhalb von 24 Stunden zu regulieren, wenn alle Unterlagen vorliegen.
"Wir haben noch keinen endgültigen Überblick über Zahl und Umfang der Kfz-Hochwasserschäden", berichtet Direct Line-Pressesprecherin Betina Welter, "aber wir setzen alles daran, den Hochwasseropfern unter unseren Kunden, die jetzt ihre Schäden melden, noch vor Ostern die Sicherheit einer Regulierung zu geben, und sogar die Anweisung der Entschädigung hinzubekommen.“
BGH-Urteil: Reise-Umbuchungen bleiben teuer
Der BGH hat ein wichtiges Urteil in Sachen Reiseum...
mehr