Die Flutschäden entlang der Oder und der Neiße werden nicht das Ausmaß der Jahrhundertflut von 2002 erreichen. Das sagte ein Sprecher des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) dem Finanzportal Banktip.de. Im Unterschied zum damaligen Elbehochwasser seien diesmal vor allem dünn besiedelte, ländliche Gebiete betroffen. Deshalb rechneten die Versicherer mit insgesamt weniger Schadensfällen als 2002. Genaue Zahlen nannte der GDV nicht. Diese lägen noch nicht vor, sagte der Sprecher. Für Flutschäden am Haus zahlt die Wohngebäudeversicherung. Allerdings nur dann, wenn der Kunde eine Deckungserweiterung für Elementarschäden abgeschlossen hat.