Dürfen
gesetzliche Krankenkassen weiter
Wahltarife und Zusatzangebote im Sortiment führen? Um diese Frage streiten derzeit gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und private Krankenversicherung (PKV).
Auf "Welt Online" fordert der Direktor des Verbandes der privaten Krankenversicherung, Volker Leienbach, die Krankenkassen auf, sich auf das medizinisch notwendige zu konzentrieren. Mit Zusatzangeboten und Wahltarifen träten die Krankenkassen in Konkurrenz zur Privatwirtschaft. Dafür sieht der PKV-Verband keine Notwendigkeit.
Der Chef des AOK-Bundesverbands, Jürgen Graalmann, sagte dem Portal, es dürfe keine Einschränkung von Wettbewerb und Wahlmöglichkeiten geben. Seit Einführung des
Gesundheitsfonds dürfen auch Krankenkassen ihren Mitgliedern Angebote machen, die über ihren Leistungskatalog hinausgehen.
In Wahltarifen dürfen sie Einzelzimmer im Krankenhaus anbieten oder Beitragsrückerstattungen. Im Unterschied zu den privaten Versicherern fordern die Krankenkassen von ihren Versicherten dafür keinen Gesundheitscheck. Die privaten Krankenversicherer sehen Krankenzusatzversicherungen als einen Wachstumsmarkt.
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