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Sparkasse bietet Lehman-Anlegern Entschädigung 

Die Frankfurter Sparkasse bietet Kunden, die bei ihr Zertifikate von Lehman Brothers gekauft haben, den Rückkauf dieser Papiere zu 50 Prozent des Nominalwertes an. Die Sparkasse hat dafür ein Budget von 44 Millionen Euro zu Verfügung gestellt. Das Angebot ist jedoch bis zum 22. Dezember dieses Jahres befristet.

Nach Angaben der Sparkasse werden die rund 5.000 betroffenen Kunden in den nächsten Tagen eine schriftliche Nachricht erhalten. Auch diejenigen Kunden, die bislang noch keine Ansprüche geltend gemacht haben oder die eine Kulanzzahlung von bisher unter 50 Prozent des Nominalwertes angenommen haben, sollen informiert werden.

Die Zertifikate der US-Investmentbank Lehman Brothers sind nach deren Zusammenbruch im Herbst 2008 praktisch wertlos. Schon mehrfach hatte die Frankfurter Sparkasse Anleger entschädigt. Auch das Frankfurter Landgericht verurteilte die Sparkasse zur Zahlung von Schadenersatz, weil sie eine Anlegerin falsch beraten hatte. Eine generelle Entschädigungspflicht der Banken für Lehmann-Opfer lässt sich aus diesem Gerichtsurteil indes nicht ableiten.

 

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